Bergkirche Udenheim, Protestantische Kirche in Udenheim, Deutschland
Die Bergkirche Udenheim ist ein Kirchengebäude, das auf einer Stelle mit römischen Überresten erbaut wurde und in der Ortsmitte steht. Der markante westliche Turm hat drei Geschosse mit romanischen Fenstern, während die Eingangstür spätgotisch gestaltet ist und Gewölbe im Inneren mit datierten Schlusssteinen von 1518 und 1527 versehen sind.
Das Gotteshaus wurde erstmals 1250 urkundlich erwähnt und ist damit ein Zeuge des Mittelalters in dieser Gegend. Ab 1685 teilte sich die Gemeinde das Gebäude unter einem Abkommen namens Simultaneum, wobei Protestanten und Katholiken die Kirche bis 1959 gemeinsam nutzten.
Die Kirche trägt den Namen 'Bergkirche', weil sie auf einem Hügel im Ort steht und von weitem sichtbar ist. Im Inneren kann man Fenster mit Szenen aus dem Neuen Testament sehen, besonders im Chor, wo die religiöse Kunst die biblischen Geschichten erzählt.
Der Kirchturm in der Ortsmitte kann schon von der Ferne gesehen werden und dient als Orientierungspunkt beim Erkunden des Dorfes. Wer die Kirche besuchen möchte, sollte beachten, dass sie sich in einem belebten Dorfbereich befindet und zu den Gottesdienstzeiten regulär offen ist.
Ein beeindruckendes Kruzifix aus dem 12. Jahrhundert, das ursprünglich in dieser Kirche stand, wurde später in die Godehart-Kapelle des Mainzer Doms gebracht. Dieses Kunstwerk zeigt die historische Verbindung zwischen dem kleinen Dorfkirchlein und einer der bedeutendsten Kathedralen der Region.
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