Kalkum, Wohnviertel im Norden von Düsseldorf, Deutschland
Kalkum ist ein Wohnviertel im Norden Düsseldorfs mit einer Mischung aus bebauten Flächen und grünen Bereichen, die das Stadtteilbild prägen. Im Zentrum steht ein imposantes Schloss neben einer mittelalterlichen Kirche, während Wohnblöcke und kleinere Gebäude das Straßenbild der Umgebung bestimmen.
Der Name Kalkum stammt aus frühmittelalterlichen Dokumenten und war bereits im 9. Jahrhundert als Calechheim bekannt, als es in einer Urkunde des Frankenkönigs Arnulf erwähnt wurde. Später entwickelte sich der Ort um das Schloss herum, das zum Kern der Siedlung wurde und bis heute das Ortsbild bestimmt.
Das Schloss Kalkum prägt das Gesicht des Viertels und beherbergt heute das Landesarchiv Nordrhein-Westfalens, das regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen anbietet. Die Nähe zu diesem historischen Ort hat dem Stadtteil eine besondere Identität gegeben, die Besucher beim Spaziergang durch die Straßen spüren.
Das Viertel ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und die U-Bahn-Linie U79 verbindet Kalkum direkt mit der Innenstadt Düsseldorfs. Eine Station in der Nähe des Schlosses macht es leicht, zu Fuß die Gegend zu erkunden und die Hauptsehenswürdigkeiten zu besuchen.
Der Stadtteil beherbergt ein ungewöhnlich kleines Friedhof, das 1958 angelegt wurde und heute als eines der kleinsten städtischen Bestattungsgelände in Düsseldorf gilt. Dieses stille Grün inmitten der Wohnbebauung wird oft von Besuchern übersehen, obwohl es einen friedlichen Ort mit lokaler Geschichte bietet.
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