Neunkircher Höhe, Berggipfel im Odenwald, Deutschland
Die Neunkircher Höhe ist eine Bergspitze im Odenwald mit einer Höhe von etwa 605 Metern und bildet den höchsten Punkt im hessischen Teil dieses Mittelgebirges. Von dort entspringen mehrere Flüsse, darunter die Modau, die Gersprenz und die Lauter, die die Region entwässern.
Die erste Beobachtungswarte wurde 1888 auf dem Gipfel errichtet, um die Umgebung besser überblicken zu können. Nachdem starke Winde das ursprüngliche Gebäude zerstört hatten, folgte 1906 ein neuer Turm, der bis heute besteht.
Der Name bezieht sich auf neun Kirchen in der näheren Umgebung und zeigt, wie wichtig religiöse Orte früher bei der Orientierung in der Landschaft waren. Heute erinnert dieser Name noch immer daran, wie eng Siedlungen und Glaubensstätten miteinander verbunden waren.
Der Gipfel ist mit einem Aussichtsturm ausgestattet, von dem aus sich die gesamte Odenwald-Region überblicken lässt. Der Zugang ist gut ausgeschildert und die Route ist für die meisten Besucher ohne besondere Ausrüstung zu bewältigen.
Der etwa 34 Meter hohe Turm bietet eine der besten Aussichten über das gesamte Odenwald-Gebirge und dient als markanter Orientierungspunkt für Wanderer aus großer Entfernung. Die Konstruktion wurde so verstärkt, dass sie selbst gegen starke Winde beständig ist.
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