Dokumentations- und Gedenkstätte des BStU in der ehemaligen U-Haft der Stasi in Rostock, Dokumentations- und Gedenkstätte in Rostock, Deutschland
Die Stasi Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock ist ein früheres Gefängnis der Geheimpolizei mit drei Geschossen und etwa 50 Zellen, die mit Originaleinrichtungen und Überwachungsgeräten aus der Zeit der DDR ausgestattet sind. Die Ausstellung zeigt Fotos, Ausrüstung und persönliche Gegenstände, die den Alltag in dieser Institution dokumentieren.
Das Gefängnis wurde 1960 eröffnet und diente als Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit bis zur Wiedervereinigung 1989. Während dieser Zeit wurden Tausende von Menschen dort festgehalten, verhört und oft unter harten Bedingungen untergebracht.
Der Ort erzählt von der Überwachung und Unterdrückung durch die Stasi und zeigt, wie die Geheimpolizei das alltägliche Leben der Menschen kontrollt hat. Besucher können persönliche Geschichten und Dokumente sehen, die diese Erfahrungen greifbar machen.
Der Ort ist von März bis Oktober an Dienstagen bis Freitags sowie samstags geöffnet und bietet kostenlose Besichtigungen an. Es ist ratsam, genug Zeit für die Besichtigung einzuplanen, da die emotionalen Inhalte intensiv sein können.
Die Zellen sind sehr klein und mit Glasbausteinen statt Fenstern ausgestattet, was den Mangel an Tageslicht und Privatsphäre betont. Diese architektonischen Details zeigen die psychologische Belastung, die das Design bewusst herbeiführte.
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