Documenta urbana, Experimentelle Wohnsiedlung in Süsterfeld-Helleböhn, Deutschland
Documenta Urbana ist eine Wohnsiedlung in Kassel mit 137 Wohneinheiten, die in Clustern entlang der Heinrich-Schütz-Allee angeordnet sind. Die verschiedenen Gebäude verbinden unterschiedliche architektonische Stile mit grünen Flächen und Wegen, die das Gelände durchziehen.
Das Projekt wurde zwischen 1980 und 1982 gebaut, um die monotone Architektur Kassels aus den Jahrzehnten davor zu überwinden. Ein länglicher Baukörper, die 'Schlange', kam 1982-1983 hinzu und erweiterte die ursprüngliche Anlage.
Die Wohnsiedlung zeigt, wie Menschen in den 1980er Jahren anders zusammenleben wollten, mit gemeinsamen Bereichen statt isolierter Häuser. Man sieht heute noch, wie die Architektur Nachbarschaft fördern sollte und wie das tägliche Leben sich um diese Gemeinschaftsräume dreht.
Die Siedlung liegt am Rande des Naturschutzgebiets Dönche, was direkt zu Grün- und Freizeitflächen führt. Apartments und Einfamilienhäuser sind über ein Wegenetz erreichbar, das zum Naturgebiet hin durchlässig ist.
Die 'Schlange', ein langgestrecktes Gebäude, windet sich durch das Gelande und schafft eine unerwartete Schlangenform im Grundriss. Dieses ungewöhnliche Merkmal wurde bewusst entworfen, um den Fluss zwischen Wohnraum und Grünflächen zu unterstützen.
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