Erlabrunn, Bergbaugebiet in Breitenbrunn, Deutschland
Erlabrunn ist ein Ortsteil von Breitenbrunn im westlichen Erzgebirge, der sich in einem Hochtal auf 620 Metern Höhe erstreckt. Dichte Fichten- und Buchenwälder umgeben die Siedlung, die über die Bundesstraße 272 und eine Eisenbahnlinie erschlossen wird.
Die Siedlung entstand im 16. Jahrhundert, als Zinnbergbau mit der Förderung von Zinnkörnern aus Kies und Sand begann. Im 20. Jahrhundert veränderte der Uranabbau das Dorf grundlegend und führte zu erheblichem Bevölkerungswachstum.
Das Bergarbeiterkrankenhaus von 1951 prägt das Ortsbild und ist Teil des UNESCO-Welterbes Erzgebirge/Krušnohoří. Besucher können an diesem Gebäude die Industriegeschichte der Region unmittelbar erleben.
Der Ort ist gut an das Straßennetz angebunden und wird durch die Eisenbahnstrecke Aue-Karlsbad erschlossen. Besucher sollten bedenken, dass die alpine Höhenlage und die Waldumgebung das Wetter rasch ändern können.
Vor dem Zweiten Weltkrieg war Erlabrunn nur eine kleine Ansiedlung mit sieben Häusern und 26 Einwohnern. Die Expansion kam erst später mit dem Uranabbau, der das Dorf komplett veränderte.
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