Nokia-Werk Bochum, Industriekomplex im Stadtteil Riemke, Bochum, Deutschland.
Das Nokia-Werk Bochum war ein Produktionskomplex für Mobiltelefone im Stadtteil Riemke mit Fabrikhallen, Lagern und Entwicklungszentren. Das Gelände umfasste mehrere Gebäudeblöcke, die gemeinsam ein großes Industrieareal bildeten.
Das Gelände entstand 1956 als Fernsehfabrik, wechselte mehrmals den Besitzer und wurde 1988 zu einer Nokia-Anlage. Die Produktion endete 2008, als das Unternehmen seine Fertigung nach Rumänien verlagerte.
Das Werk war über Jahrzehnte ein wichtiger Arbeitgeber und prägte das Selbstverständnis der Stadt als Industriestandort. Die Fabrik symbolisierte technische Kompetenz und Handwerkskunst, die vor Ort sichtbar war.
Das Gelände ist heute nicht öffentlich zugänglich, da das Werk stillgelegt wurde. Man kann die Gebäude von außen sehen, wenn man durch den Stadtteil Riemke fährt.
Die Fabrik verfügte über ein automatisiertes Hochregallager, das damals hochmoderne Lagertechnik zeigte. Zusätzlich hatte das Werk einen eigenen Bahnanschluss für den effizienten Transport von Materialien und Produkten.
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