Wasserburg Bruch, Burg in Rheinland-Pfalz, Deutschland
Wasserburg Bruch ist ein Wasserschloss aus dem 13. Jahrhundert in der Gemeinde Bruch in der Eifel-Region. Das Bauwerk hat eine rechteckige Form mit stabilen Steinmauern bis zu 1,60 Metern Dicke und wird von zwei runden Türmen mit etwa 30 Metern Höhe geprägt. Ein Torhaus markiert den ursprünglichen Eingang, und ein Gebäude von 1650 dient heute als Ferienwohnungen für Besucher.
Das Schloss wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet und diente ursprünglich den Herren von Bruch als Wohnstätte und Verteidigungspunkt. Im Jahr 1539 kam es unter die Herrschaft des Kurfürstentums Trier und wechselte später mehrfach den Besitzer, bevor es 1995 von der Familie Förschner erworben und aufwendig restauriert wurde.
Der Name Wasserburg bezieht sich auf die mittelalterliche Bauweise: Das Schloss war von Wasser und Gräben umgeben, was es schwer erreichbar machte. Diese Wasserschutzanlage war damals ein Zeichen von Macht und Sicherheit für die Familie, die dort lebte.
Das Schloss ist in privater Hand, kann aber mit vorheriger Anmeldung besichtigt werden, und Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Der Ort verfügt über eine Kapelle für Trauungen, einen Biergarten im Innenhof und Ferienwohnungen, was ihn zu einem vielseitigen Ziel für verschiedene Anlässe macht.
Das Schloss wurde 1995 von der Familie Förschner in sehr schlechtem Zustand erworben und dauerte etwa fünf Jahre, um die Restaurierungsarbeiten abzuschließen. Die handwerklichen Lösungen für die Reparaturen entstanden oft spontan während des Prozesses, was dem Ort eine persönliche und authentische Wiederherstellung verlieh.
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