Tierpark Rheinböllen, Wildpark in Rheinland-Pfalz, Deutschland
Der Tierpark Rheinböllen ist ein Wildpark im Hunsrück, der sich über ein weitläufiges Waldgebiet in Rheinland-Pfalz erstreckt. Er beherbergt rund 300 Tiere aus etwa 40 Arten, darunter Hirsche, Wölfe, Bären und Luchse, in naturnahen Gehegen.
Der Park wurde 1967 unter dem Namen Hochwildschutzpark Hunsrück gegründet, mit dem Ziel, heimische Wildtiere zu schützen. Sein Gründer Anton Schulte-Wrede wollte der Bevölkerung der Region einen Ort bieten, an dem sie die heimische Tierwelt hautnah erleben konnte.
Im Park leben heimische Tierarten wie Rotwild, Wölfe und Luchse in weitläufigen Gehegen, die dem natürlichen Wald sehr ähneln. Besucher können das Verhalten der Tiere aus nächster Nähe beobachten, ohne dass eine Glasscheibe oder ein enger Käfig den Blick versperrt.
Das Gelände verfügt über zwei Rundwege, die unterschiedlich lang sind und durch natürlichen Mischwald führen. Wer weniger gut zu Fuß ist, kann den kürzeren Weg wählen, während der längere Weg mehr Tierbeobachtungen ermöglicht.
Einige Hirscharten und Mufflons bewegen sich frei auf dem Gelände, sodass man ihnen auf den Wegen begegnen kann, ohne dass ein Zaun dazwischen steht. Dadurch ist kein Besuch wie der andere, denn die Tiere tauchen dort auf, wo man sie gerade nicht erwartet.
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