Gräberfeld Bettelbühl, Keltisches Gräberfeld in Herbertingen, Deutschland.
Gräberfeld Bettelbühl ist eine keltische Grabstätte mit sieben Grabhügeln in Herbertingen, Baden-Württemberg. Der Haupthügel hat einen Durchmesser von etwa 50 Metern und erhebt sich gut 3 Meter über dem Gelände, wobei die restlichen Erhebungen in verschiedenen Größen darum angeordnet sind.
Die zentrale Grabkammer wurde 2010 freigelegt und die Holzstrukturen darin mit dendrochronologischen Methoden auf den Winter 583/582 v. Chr. datiert. Diese Daten zeigen, dass dieser Ort während der Hallstattzeit, einer frühen keltischen Epoche, als bedeutendes Bestattungszentrum diente.
Der Name stammt vom alten Hof Bettelbühl, auf dessen Land die Gräber liegen. Besucher sehen heute noch die Erhebungen in der Landschaft, die zeigen, wie wichtig diese Menschen für ihre Gemeinde waren.
Das Gelände ist als Bodendenkmal geschützt und kann von außen besichtigt werden, wobei die sichtbaren Hügel leicht vom Wander- und Feldwegweg zu erreichen sind. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da der Boden je nach Jahreszeit weich oder uneben sein kann.
Eine einzelne Grablege enthielt über 40 goldene Schmuckstücke und etwa 100 Bernsteingegenstände, was auf eine Persönlichkeit von hohem gesellschaftlichem Rang hinweist. Solche Reichtümer waren für diese Zeit ungewöhnlich und zeigen den großen Wohlstand dieser keltischen Gemeinschaft.
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