Heinrich-Böll-Haus, Kulturzentrum in Langenbroich, Deutschland
Das Heinrich-Böll-Haus ist ein Kulturzentrum auf einem Anwesen aus dem 17. Jahrhundert mit vier separaten Wohnungen. Die Räume dienen Schriftstellern und Künstlern als Arbeits- und Wohnplätze, wo sie ihre Projekte verwirklichen können.
Der Schriftsteller Heinrich Böll kaufte dieses Anwesen in den 1960er Jahren als Sommerresidenz. Er nutzte den Ort zum Schreiben bis zu seinem Tod 1985 und legte damit den Grundstein für seine heutige Funktion als Künstlerhaus.
Der Ort bietet Schriftstellern und Künstlern aus verschiedenen Ländern einen sicheren Zufluchtsort, wo sie frei arbeiten können. Viele Bewohner kommen aus Ländern, in denen sie ihre Werke nicht frei schaffen durften.
Besucher sollten im Voraus planen, da das Zentrum hauptsächlich als Arbeitsort für eingeladene Künstler dient und nicht täglich für Touristen offensteht. Die beste Zeit für einen Besuch ist zu vereinbarten Veranstaltungen oder Ausstellungen, wenn die Öffentlichkeit zutritt hat.
Der sowjetische Autor Alexander Solschenizyn verbrachte hier 1974 Zeit nach seiner Ausweisung aus der Sowjetunion. Er konnte an diesem Ort ungestört schreiben, ohne von den Medien behelligt zu werden.
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