Felsenlandschaft Hollenkammer, Naturdenkmal und Höhle bei Lütersheim, Deutschland
Die Felsenlandschaft Hollenkammer ist eine Sandsteinformation mit Überhanganteilen, die etwa 5 Meter über dem Boden an einer 15 Meter hohen Felswand liegt. Die Struktur entstand durch natürliche Erosion und schafft einen markanten Hohlraum mit charakteristischen roten und weißen Sandsteinblöcken.
Die Höhle war während der Christianisierungsperiode Heimat eines Eremiten, der die Missionsarbeit des Heiligen Bonifatius in der Region unterstützte. Diese Verbindung zu frühen religiösen Bestrebungen prägt die geschichtliche Bedeutung des Ortes.
Die Höhle trägt ihren Namen nach den Hollen, kleinen Hausgeistern aus lokaler Sage, die der Überlieferung nach in den Felsen wohnten und respektvollen Besuchern Backwaren anboten.
Der Ort ist das ganze Jahr über zugänglich und verfügt über eine Ruhebank am Sandsteinportal für Besucher. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Boden uneben und feucht sein kann.
Die Felswand enthält parallel angeordnete Eisenquadrate in verwitterten Sandsteinblöcken, die auffällige geometrische Muster bilden. Diese metallischen Einlagerungen sind eine geologische Besonderheit, die man auf den zweiten Blick bemerkt.
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