Wallfahrtskirche Maria Hilf, Katholische Wallfahrtskirche in Neumarkt in der Oberpfalz, Deutschland.
Die Wallfahrtskirche Maria Hilf steht erhöht über der Stadt und wird durch einen runden Turm geprägt, der sich 30 Meter hoch in den Himmel erhebt und von Bäumen sowie Klostermauern umgeben ist. Die barocke Struktur entfaltet sich in harmonischen Proportionen mit innenliegenden Galerien und einer gewölbten Decke, die den Raum großzügig wirken lässt.
Die Kirche wurde zwischen 1718 und 1727 erbaut und ersetzte eine hölzerne Kapelle, die eine Kopie von Lucas Cranachs berühmtem Marienbild beherbergte. Der Neubau manifestierte den wachsenden Pilgerwunsch zu einem verehrten Gnadenbild in dieser Region.
Die Innenräume zeigen aufwändige Stuckarbeiten des lombardischen Künstlers Johann Bajerna, die das Auge über die Wände und Decken führen. Der barocke Hochaltar von Johann Ulrich Wiest mit seinem Marienbild prägt den Chor und zieht die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich.
Besucher können die Kirche über eine Treppe mit 367 Stufen entlang des Kreuzwegs erklimmen oder die Straße durch das Höhenberg-Viertel nutzen. Ein schattiger Weg unter Bäumen bietet in wärmeren Monaten angenehme Bedingungen für beide Aufstiegsvarianten.
Das Orgelwerk stammt aus dem Jahr 1977 von Mathis & Söhne und besitzt 14 Register auf zwei Manualen und Pedalen, die in einem historischen Gehäuse von 1755 untergebracht sind. Diese Verbindung von modernem Mechanismus und altem Gehäuse zeigt eine interessante Strategie zur Bewahrung der klassischen Optik.
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