Wartstein, Mittelalterliche Burgruine in Roth, Deutschland
Wartstein ist eine Burgruine auf dem Teufelsknock, etwa einen Kilometer westlich von Eichelburg gelegen. Die Reste zeigen Mauerabschnitte auf natürlichen Felsbrocken in etwa 400 Metern Höhe.
Die Grafschaft Wartstein wurde erstmals 1284 urkundlich erwähnt. Die Burg selbst wurde 1632 während des Dreißigjährigen Krieges durch Truppen unter Tilly zerstört.
Der Burgstall zeigt Mauerreste auf natürlichen Felsbrocken, die zeigen, wie Menschen im Mittelalter Burgen auf schwierigem Gelände bauten. Man kann sehen, wie die Baumeister die Felsformation selbst als Teil der Befestigung nutzten.
Der Burgstall ist ganzjährig frei zugänglich und kann ohne Eintritt erkundet werden. Die Höhenlage und das Gelände erfordern gutes Schuhwerk und Trittsicherheit beim Besuch.
An der nördlichen Kante des Burgstalls befindet sich eine unterirdische Höhlung, bei der Aufzeichnungen zufolge bis 1873 Mauern von drei bis vier Metern Höhe standen. Diese Überreste zeigen, wie viel von der ursprünglichen Struktur in der Zeit nach ihrer Zerstörung verschwunden ist.
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