Johannisfriedhof, Friedhof und Kulturdenkmal im Stadtteil Tolkewitz, Dresden, Deutschland.
Der Johannisfriedhof ist eine 24,6 Hektar große Begräbnisstätte im Stadtteil Tolkewitz mit einer neorenaissance-kapelle mit dominantem Kuppelbau. Der Kapellenbau von Architekt Paul Wallot aus 1894 prägt das Zentrum des Friedhofgeländes mit seiner markanten Architektur.
Die Lutherische Kirche brauchte 1875 einen neuen Begräbnisort und weihte den Friedhof ein, wobei die erste Beisetzung 1881 dokumentiert wurde. Diese Neugründung war notwendig geworden, da die älteren lutherischen Friedhöfe der Stadt an ihre Grenzen gestoßen waren.
Der Friedhof ist nach Johannes benannt, dem Schutzpatron einer nahe gelegenen Kirche, und diese Verbindung prägt bis heute das Erscheinungsbild des Ortes. Besucher können an den Gräbern bekannter Persönlichkeiten vorbeigehen und erleben, wie der Ort als Gedenkraum für die Geschichte Dresdens dient.
Der Friedhof ist zu Fuß leicht erreichbar und gut ausgeschildert, mit breiten Wegen, die es Besuchern aller Mobilitaten ermoglichen, das Gelande zu erkunden. In den wärmeren Monaten ist der fruhe Morgen oder späte Nachmittag die beste Zeit zum Besuchen, da der Platz dann angenehmer zu gehen ist.
Im Jahr 2011 wurde der Friedhof von einer Jury unter Leitung der Bischoefin Margot Käßmann zum schonsten Friedhof Deutschlands gewählt. Diese Auszeichnung erkannte die sorgfaltige Gestaltung und Erhaltung des Ortes an.
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