Thomaskirche, Kulturerbe Kirchengebäude in Gruna, Dresden, Deutschland
Die Thomaskirche ist ein Kirchengebäude in Gruna mit charakteristischer neoromanischer Architektur, gekennzeichnet durch einen markanten Südturm aus Ziegelstein. Das Innere beherbergt einen Altar mit Marmorreliefen, eine Orgel mit zwei Manualen und zahlreichen Pfeifen sowie Platz für etwa 350 Gläubige.
Der Grundstein wurde 1891 durch Spenden von Gruna-Bürgern gelegt und die Kirche wurde 1892 eingeweiht. Im Zweiten Weltkrieg brannte das Gebäude bis auf die Außenmauern nieder, wurde aber später wieder aufgebaut und erneuert.
Die Kirche prägt das Gesicht des Viertels mit ihrer Backsteinarchitektur, die bis heute das Stadtbild von Gruna mitgestaltet. Besucher erleben einen Ort, an dem die handwerkliche Qualität der Innenausstattung die Verbundenheit der Gemeinde mit ihrer Baugeschichte widerspiegelt.
Das Gebäude ist gut zugänglich und bietet ausreichend Platz im Inneren, um die Architektur und die Ausstattung in Ruhe zu betrachten. Besucher finden hier einen ruhigen Ort, um die Umgebung und die Details der Renovierung zu erkunden.
Drei Stahlglocken, die 1921 gegossen wurden, überstanden den Brand des Gebäudes während des Krieges und ertönen heute noch in der Kirche. Diese Glocken sind Zeugen der Widerstandskraft des Ortes und tragen seine Klänge in die umgebende Nachbarschaft.
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