Klüschen Hagis, Katholische Wallfahrtskirche im Eichsfeld, Deutschland
Klüschen Hagis ist eine Wallfahrtskirche in der Region Eichsfeld in Deutschland, die in einem bewaldeten Tal liegt. Das Gebäude beherbergt eine Pietà aus dem 13. Jahrhundert und wird von natürlichen Quellen und Hügeln umgeben.
Das Gebäude geht auf eine mittelalterliche Dorfkirche zurück, die im 12. Jahrhundert für das Dorf Neuenhagen errichtet wurde. Im 16. Jahrhundert wurde es zu einem Wallfahrtsort, und von 1573 bis 1620 beherbergte das Gelände eine Einsiedelei.
Der Name 'Klüschen Hagis' bedeutet wörtlich 'kleine Klause des Hagen' und erinnert an die Einsiedelei, die hier einst stand. Heute kommen Besucher aus der ganzen Region, um vor der gotischen Pietà zu beten und an Prozessionen teilzunehmen.
Das Gelände ist am besten zu Fuß zu erreichen, da es in einem abgelegenen, bewaldeten Tal liegt. Während der großen Wallfahrtsfeste, insbesondere an Christi Himmelfahrt, ist der Ort sehr belebt, daher lohnt sich ein Besuch außerhalb dieser Zeiten für eine ruhigere Erfahrung.
Der Name 'Hagis' leitet sich von 'Hagen' ab, dem deutschen Wort für eine dichte Hecke oder einen umzäunten Wald, was auf die ursprüngliche Lage des Ortes hinweist. Die Pietà in der Kapelle stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist damit älter als der Wallfahrtskult selbst.
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