Löwenburg, Mittelalterliche Burgruine im Siebengebirge, Deutschland
Die Löwenburg ist eine mittelalterliche Burganlage auf dem gleichnamigen Berg in den Siebengebirgen, deren Überreste aus Fundamentmauern, Toranlagen und einem teilweise wiederaufgebauten Bergfried bestehen. Die Ruinen liegen auf etwa 455 Metern Höhe und zeigen die typische Anordnung mit Außenwerk und inneren Befestigungsstrukturen.
Die Burg entstand um 1200 unter der Herrschaft der Grafen von Sayn als strategische Wehranlage. Sie diente dem Schutz ihrer Besitztümer gegen die benachbarte Macht des Erzbistums Köln bis sie 1463 aufgegeben wurde.
Der Ort trägt seinen Namen nach der Löwenburg, einer Burg, die im Mittelalter die Macht der Grafen von Sayn symbolisierte. Heute erinnern die Ruinen an die Zeit, als solche Festungen das Leben und die Sicherheit der Menschen in dieser Region prägten.
Der Zugang zu den Ruinen erfolgt über markierte Wanderwege im Naturpark Siebengebirge, wobei der Rheinsteg-Weg direkt zum Gelände führt. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da der Aufstieg steil ist und die Ruinen teilweise uneben wirken.
Von den Ruinen aus eröffnet sich ein weiter Blick über das Rheintal bis nach Bonn und zu den Westerwald-Bergen auf der gegenüberliegenden Seite. An klaren Tagen können Besucher diese Ferne deutlich erkennen und verstehen, warum dieser Ort für die damalige Herrschaft so wertvoll war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.