Pelzerhäuser, Renaissance-Handelshäuser in Emden, Deutschland
Die Pelzerhäuser sind zwei verbundene Kaufmannshäuser an der Pelzerstraße mit flämisch-niederländischen Merkmalen wie Treppengiebeln und Steinverzierungen aus der Renaissance. Das Ensemble zeigt die übliche Bauweise wohlhabender Händler vom 16. Jahrhundert mit ihren charakteristischen fassadenelementen und inneren Raumaufteilungen.
Das erste Haus entstand um 1570, das benachbarte Gebäude folgte 1585 während der Zeit, als Emden zum wichtigen Handelszentrum wuchs. Diese Phase prägte die Stadt durch den Aufstieg wohlhabender Kaufleute, die mit ihren Bauten Wohlstand zur Schau stellten.
Die Häuser zeigen in ihren Räumen regionale Kunstwerke und Sammlungen, die das Leben von Kaufleuten in der Hansezeit dokumentieren. Sie vermitteln einen Eindruck davon, wie wohlhabende Händler damals wohnten und ihre Häuser nutzten.
Die Häuser lassen sich zu Fuß leicht vom Stadtzentrum aus erreichen und sind an den charakteristischen Treppengiebeln erkennbar. Eine gute Orientierung bieten die umgebenden Straßen, da das Gelände flach und übersichtlich ist.
Die Pelzerhäuser stehen auf einer Straße, die nach den Pelzern benannt wurde, also den Handwerkern, die früher Felle verarbeiteten und in diesem Viertel tätig waren. Diese Zunft war einst für Emdens Wirtschaft wichtig, und der Name erinnert noch heute an diese lange vergessene handwerkliche Tradition.
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