Pleußmühle, ehemalige Getreidemühle in Düren
Die Pleußmühle ist ein Wasserwerk aus Graustein mit großen Fenstern neben einem Wasserbecken in Düren. Der Bau prägt sich durch sein schlichtes, funktionales Äußeres aus und beherbergt innen großzügige Räume mit Holzfußböden, die heute für verschiedene Veranstaltungen, Kunstausstellungen und Workshops umgebaut werden.
Die Pleußmühle wurde erstmals 1261 urkundlich erwähnt und war ein wichtiges Zentrum zur Getreideverarbeitung und Ölpressung für die Gegend. Nach Beschädigungen durch Brände 1543 und 1889 sowie durch Bombenabwürfe 1944 wurde die Mühle mehrfach wieder aufgebaut und blieb bis in die 1960er Jahre in Betrieb.
Die Pleußmühle trägt den Namen der Familie Pleuß, die das Gebäude seit dem 18. Jahrhundert betrieb und prägte. Heute nutzen Künstler und Gemeinschaftsgruppen den Ort als Treffpunkt für Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen, wodurch die Geschichte des Platzes lebendig bleibt und mit neuen kulturellen Aktivitäten verschmilzt.
Das Gebäude liegt neben einem Wasserbecken in einem ruhigen Bereich Dürens und ist zu Fuß leicht erreichbar. Die Veranstaltungen finden das ganze Jahr über statt, besonders in den Sommermonaten mit Open-Air-Festivals im Garten hinter dem Gebäude.
In den 1980er Jahren verhinderten junge Leute den Abriss des Gebäudes, indem sie es besetzten und so seine Bedeutung für die Stadt unterstrichen. Diese Aktion führte dazu, dass die Stadt es in ein Kultur- und Gemeinschaftszentrum umwandelte, das bis heute lebt.
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