St. Martinus, Neugotische Pfarrkirche in Olpe, Deutschland.
Die St.-Martinus-Kirche ist eine neugotische Pfarrkirche in Olpe mit drei Schiffen und zwei Türmen, die nach einer Restaurierung um 1909 entstanden ist. Der Kirchenraum folgt einer gestuften Hallenkirchenlösung, wie es die neugotische Baukunst vorsah.
Das Gebäude entstand nach einem Brand 1907, der die ursprüngliche Kirche zerstörte, nach einem Entwurf des Architekten Johannes Franziskus Klomp bis 1909. Diese Neubau markierte den Neubeginn der Kirche als religiöses Zentrum der Stadt.
Der Kirchenraum wird geprägt durch ein spätkantiges Kruzifix und Figuren von Maria und Johannes, die zeugen von der religiösen Kunsttradition der Region. Diese Werke zeigen, wie Gläubige über Generationen hinweg mit dieser Form der Darstellung andächtig wurden.
Der Innenraum bietet Platz für etwa 650 Besucher und weist ein überschaubares Layout auf, das es leicht macht, sich zurechtzufinden. Die nordwestliche Welle beherbergt die Kirchenglocken und eine Uhr, die für Besucher interessant sind.
Die südwestliche Welle wurde 1945 teilweise zerstört, enthält aber immer noch eine Andachtskapelle mit dem Grab der seligen Maria Theresia Bonzel. Dieses stille Denkmal bewahrt die Erinnerung an eine bedeutende Persönlichkeit der Kirche.
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