St.-Remberti-Stift, Stiftung und Kulturdenkmal im Stadtteil Mitte, Bremen, Deutschland.
Das St.-Remberti-Stift ist eine Stiftung und ein Kulturdenkmal im Bremer Stadtteil Mitte mit mehrgescossigen Hauptgebauden und niedrigeren Seitenflügeln. Die Anlage hat mehrere Höfe und Gärten sowie zahlreiche Wohnräume, die im Lauf der Zeit erweitert wurden.
Die Stiftung entstand im Jahr 1305 als Leprastation außerhalb der Bremer Stadtmauern. Sie entwickelte sich später zu einem Altenheim und erhielt Erweiterungen in den 1800er Jahren durch bekannte Architekten.
Die Anlage trägt den Namen des Bischofs Rimbert und zeigt bis heute eine Mischung aus historischen und klassizistischen Baustilen. Die Gebäude und Höfe erzählen von der langen Geschichte des Ortes als Zuflucht und Wohnstätte für Menschen in Not.
Der Ort ist am besten zu Fuß erreichbar und ermöglicht es Besuchern, die verschiedenen Teile der Anlage in eigenem Tempo zu erkunden. Die Höfe und Gärten bieten gute Orte zum Verweilen und die Architektur ist von außen leicht zu sehen.
Der Kaiserhaus-Bereich wurde 1906 erbaut und erhielt teilweise Unterstützung von Kaiser Wilhelm II, was die nationale Bedeutung der Anlage zeigte. Der Bau wurde von dem renommierten Architekturbüro Gildemeister & Sunkel entworfen.
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