St. Agatha, Pfarrkirche in Aschaffenburg, Deutschland
St. Agatha ist eine Pfarrkirche in Aschaffenburg mit gotischen Elementen und einer aus lokalem Sandstein gebauten Struktur. Die moderne Fassade von 1962 wurde von Architekt Gustav Heinzmann gestaltet und verbindet historische mit zeitgenössischen Merkmalen.
Der erste urkundliche Beleg für die Kirche stammt von 1184 durch ein Dekret von Papst Lucius III, als sie noch außerhalb der Stadtmauern lag. Nach ihrer Zerstörung 1945 wurde sie umfassend wiederaufgebaut.
Der Altar zeigt das Bäckeraltar, das 1950 von Kathi Hock geschaffen wurde und die lokale Bäckerzunft darstellt. Dieses Werk verbindet die Kirche mit handwerklichen Traditionen der Region.
Die Kirche ist während regelmäßiger Gottesdienste zugänglich und bietet Räume für Andachten an, einschließlich einer Taufkapelle und einer Marienkapelle. Besucher sollten auf offene Zeiten prüfen und sich den Besuch für ruhige Stunden nach dem Gottesdienst überlegen.
Zwei Grabsteine aus der Barockzeit wurden während der Wiederaufbauarbeiten entdeckt und bilden nun Teil des Außenwanddesigns der Kirche. Diese Relikte zeigen die längere Belegungsgeschichte des Ortes.
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