St. Augustin, Pfarrkirche und Baudenkmal in Coburg, Deutschland.
St. Augustins Kirche ist eine neugotische Pfarrkirche in Coburg, die zwischen 1856 und 1860 erbaut wurde und unter dem Hauptgebäude eine große Gruftanlage birgt. Das Bauwerk besteht aus Steinen in klassischen neugotischen Formen mit spitzen Bögen und hohen Fenstern, die typisch für diesen architektonischen Stil sind.
Die Kirche wurde nach einer 300-jährigen Zeit ohne katholischen Gottesdienst in Coburg errichtet, nachdem Prinz August von Sachsen-Coburg und Gotha 1851 den Bau initiiert hatte. Das Projekt war ein bedeutender Wendepunkt für die katholische Gemeinde der Stadt.
Erzbischof Michael Deinlein weihte die Kirche am 28. August 1860 ein, speziell am Festtag des Heiligen Augustinus von Hippo.
Besucher sollten damit rechnen, dass die Kirche eine Krypte mit Bestattungsstätten enthält, die bei einer Besichtigung zu sehen ist. Der Zugang ist relativ unkompliziert, aber es ist ratsam, vorher die genauen Öffnungszeiten zu überprüfen.
Die Grabstätten in der Krypte gehören zur katholischen Linie des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha, was auf eine besondere dynastische Verbindung hindeutet. Diese Bestattungen verleihen dem Ort eine Bedeutung über seinen religiösen Zweck hinaus.
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