Ruine Haimburg, Mittelalterliche Burgruine in Grosselfingen, Deutschland.
Die Ruine Haimburg ist eine Burganlage in Grosselfingen, die auf einem Bergrücken in etwa 530 Metern Höhe über dem Tal der Eyach liegt. Die erhaltenen Überreste bestehen aus Teilen der Schildmauer, einem Graben und zwei polygonalen Ringwällen, die die ursprüngliche Befestigungsform zeigen.
Die Burg wurde zwischen 1275 und 1325 unter Graf Friedrich VI. von Zollern erbaut und 1344 erstmals urkundlich erwahnt. Nach einer Instandsetzung in 1420 blieb sie bis etwa 1465 besiedelt und wurde 1642 zerstort.
Die Burgruine zeigt die architektonischen Methoden mittelalterlicher deutscher Verteidigungsanlagen durch die erhaltene Schildmauer und kreisförmige Befestigungselemente.
Die Ruine liegt etwa zwei Kilometer westlich von Grosselfingen und ist zu Fuss erreichbar, wobei der Aufstieg zum Bergkamm steile Abschnitte aufweist. Der Zugang zu den Resten ist offen, aber achten Sie auf unebenes Gelande und verlassene Strukturen.
Die Burg wurde 1420 durch Konrad von Bubenhofen grundlegend erneuert, was zeigt, dass sie über Generationen hinweg strategisch wichtig war. Diese Instandsetzung ermoglichte eine weitere Nutzung fur weitere vier Jahrzehnte, bis die schwedische Zerstorung während des Dreissigjahrigen Krieges ein endgültiges Ende schuf.
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