Zuckerwarenfabrik, Industriedenkmal in Lichtenberg, Deutschland.
Die Zuckerwarenfabrik ist ein fünfgeschossiges Backsteingebäude an der Konrad-Wolf-Straße mit großflächigen Fenstern und minimalistischer Fassadengliederung. Das 1908 erbaute Gebäude beherbergt heute etwa 70 Wohneinheiten verschiedener Größen, die organisch in das weitläufige Wohnkomplexe integriert sind.
Karl Eitner entwarf das Gebäude 1908 für den Fabrikanten Georg Lembke als Produktionsstätte für Süßwaren. Mehrere Erweiterungsbauten zwischen 1908 und 1928 zeigen, wie erfolgreich die Fabrik wuchs.
Der Name 'Schokostücke' verweist humorvoll auf die ehemalige Süßwarenfabrik und prägt heute das Identitätsgefühl des Wohnkomplexes. Diese spielerische Benennung verbindet die industrielle Vergangenheit mit der modernen Nutzung auf eine Weise, die Bewohner und Besucher täglich erleben.
Das Gebäude ist von außen gut sichtbar an der Konrad-Wolf-Strasse und leicht zu finden, da die markante Backsteinarchitektur in der Umgebung auffällt. Der Wohnkomplex ist fußläufig erreichbar und bietet Besuchern einen guten Überblick über die Transformation des Ortes.
Der Komplex wurde bewusst 'Schokostücke' benannt, ein Wortspiel auf Schokoladen-Stücke, das humorvoll die süße Vergangenheit des Ortes feiert. Diese kreative Namensgebung ist selten bei deutschen Industriekonversions-Projekten und verleiht dem Ort eine unverwechselbare Persönlichkeit.
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