St. Sebastian, Katholische Kirche in Poppelsdorf, Deutschland.
St. Sebastian ist ein Kirchengebäude an der Kirschallee in Poppelsdorf mit Romanik-Revival-Design, gebaut aus Ziegeln in symmetrischer Form. Der Bau zeigt charakteristische Merkmale der deutschen Backsteinarchitektur des späten 19. Jahrhunderts mit ausgewogenen Proportionen.
Das Gebäude wurde 1890 unter der Leitung des Architekten Gerhard Franz Langenberg fertiggestellt und erhielt später die Anerkennung als Kulturdenkmal. Die Konstruktion verbindet deutsche Backsteinbautradition mit den damals modernen neoromanischen Stilformen.
Die Kirche dient der katholischen Gemeinde von Poppelsdorf als Versammlungsort für Gottesdienste und prägt das Gemeindeleben seit Generationen.
Die Kirche liegt in einem ruhigen Wohngebiet und ist zu Fuß leicht erreichbar von nahegelegenen Bushaltestellen. Besucher sollten beachten, dass regelmäßige Gottesdienste stattfinden und es ratsam ist, sich im Voraus über die Öffnungszeiten zu informieren.
Der Name St. Sebastian verweist auf den Schutzpatron gegen Pest und Seuchen, was bei der Gründung im Boom der katholischen Sakralbauten des 19. Jahrhunderts eine besondere Bedeutung hatte. Dieser historische Namensbezug spiegelt die religiösen Schwerpunkte wider, die Gemeinden dieser Zeit bei der Wahl ihrer Kirchen setzten.
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