Königshainer Schlösser Dorfstraße 27; 28; 28a; 29; 30; 30b; 31; 31a; 32, Schlossanlage aus drei Gebäuden in Königshain, Deutschland
Die Königshainer Schlösser sind eine Gruppe von drei Gebäuden auf einem Grundstück in Königshain, die verschiedene Epochen der Baukunst repräsentieren: ein mittelalterliches Steinhaus, ein Wasserschloss aus der Renaissance und ein barockes Schloss des 18. Jahrhunderts, die durch Brücken verbunden sind. Das gesamte Anwesen umfasst einen großen Park mit Bäumen, Wegen und Gärten, der Elemente aus verschiedenen Gartenstilen vereinigt.
Die Anlage wurde ursprünglich im Mittelalter gegründet, erhielt aber ihre heutige Form hauptsächlich durch Ernst Moritz von Schachmann, der das Anwesen 1660 übernahm und zwischen 1764 und 1766 das Barockschloss errichten ließ. Diese Bauphase prägte das Anwesen nachhaltig und machte es zu einem bedeutenden Landgut der Region.
Der Name der Anlage bezieht sich auf die Königshainer Familie, die lange Zeit mit dem Anwesen verbunden war. Heute zeichnet sich der Ort durch seine Mischung aus verschiedenen Baustilen aus, die nebeneinander stehen und zeigen, wie sich Architektur über Jahrhunderte verändert hat.
Das Anwesen ist leicht vom Autobahn-Ausgang aus zu erreichen und verfügt über Parkplätze auf dem Gelände für Besucher. Von der Stadt Görlitz gibt es regelmäßige Busverbindungen, die einen bequemen Zugang ohne eigenes Auto ermöglichen.
Bei Renovierungsarbeiten 1992 entdeckten Arbeiter verborgene Holzdecken aus dem 17. Jahrhundert, die im Wasserschloss versteckt gewesen waren. Diese zufällige Entdeckung zeigte, wie viel von der älteren Bausubstanz immer noch unter den späteren Änderungen verborgen ist.
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