Wolkenstein, Stadt im Erzgebirgskreis, Sachsen, Deutschland
Wolkenstein ist eine kleine Stadt in Deutschland, die auf einem Felshügel über dem Zschopau-Fluss liegt. Die Stadt wird von einer Burg dominiert, die auf diesem Felsen thront und seit dem 13. Jahrhundert das Stadtbild prägt. Ein historisches Stadtzentrum mit engen Gassen, Fachwerkhäusern und einem Marktplatz mit historischem Rathaus umgibt die Burg.
Wolkenstein wurde um 1241 gegründet, als die Herren von Waldenburg eine Burg auf dem Felsen errichteten, um Handelsrouten zu kontrollieren. Ab etwa 1293 wurde die Stadt durch Silber- und Zinnabbau wohlhabend, was 1323 sogar zur Errichtung einer Münzstätte führte. Die Stadt wuchs zu einem bedeutenden Bergbau- und Handelszentrum heran und wurde später von der Wettiner Familie regiert.
Der Name Wolkenstein bezieht sich auf den dramatischen Felsen, auf dem die Burg thront und das Stadtbild prägt. Das Handwerk hat tiefe Wurzeln in diesem Ort: noch heute arbeiten Handwerker in kleinen Werkstätten und fertigen Holzschnitzereien, Schmuck und Textilien an, die besonders in der Weihnachtszeit in den Läden zu sehen sind.
Die Stadt ist einfach zu Fuß zu erkunden, mit engen Gassen, die zur Burg und zum Marktplatz führen. Besucher sollten beachten, dass die Wege hügelig sind und feste Schuhe empfohlen werden, besonders wenn man zum Schloss oder hinunter zur Zschopau-Schlucht wandert.
Der Stadt gab ein warmer Thermal-Quellenhügel namens Warmbad seinen Namen und ist eine der wärmsten Heilquellen in Sachsen. Diese Quelle wurde im frühen 20. Jahrhundert zu einem anerkannten Heilbad entwickelt und zieht bis heute Besucher an, die Entspannung und Wellness suchen.
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