Kloster St. Marienstern, Zisterzienserinnenkloster in Panschwitz-Kuckau, Deutschland.
Das Kloster St. Mariestern ist ein Zisterzienserinnenkloster in Panschwitz-Kuckau, Sachsen, mit einer gotischen Abteikirche und verschiedenen Wirtschaftsgebäuden. Die Anlage umfasst einen Klosterhof, einen Kräutergarten, ein Bäckerei-Haus, einen Klosterladen und Gästezimmer.
Das Kloster wurde am 17. Januar 1248 gegründet und hat seitdem durchgehend religiöse Funktionen erfüllt. Es überstand die vielen politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in Sachsen über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Das Kloster ist ein wichtiger Ort für die sorbische Minderheit, wo katholische Traditionen und Bräuche bis heute gelebt werden. Man kann sehen, wie diese Gemeinschaft ihre Sprache und Kultur im alltäglichen Leben des Konvents bewahrt.
Der Klosterhof, der Seiteingang zur Kirche und der Laden sind mit Rollstuhl zugänglich. Geführte Touren zeigen den Besuchern, wie die hier lebenden Nonnen ihren Alltag gestalten.
Das Kloster braute traditionell Bier vor Ort, bis die Produktion 1973 eingestellt wurde, aber die Rezeptur lebt in der nahen Brauerei in Wittichenau weiter. Unter dem Namen Kloster St. Marienstern - Klosterbraeu kann man dort das historische Getränk auch heute noch kaufen.
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