Neuenstadt am Kocher, Stadt in Deutschland
Neuenstadt am Kocher ist eine Kleinstadt in der Region Heilbronn, die am Ufer des Flusses Kocher liegt und aus mehreren Ortsteilen besteht. Die Altstadt zeigt enge Gassen mit Fachwerkhäusern, erhaltene Stadtmauern und einen Torturm, der den Fluss überblickt.
Die Siedlung geht auf das Jahr 797 zurück, als sie unter dem Namen Helmbund erstmals erwähnt wurde, wobei Überreste einer gotischen Kirche noch am ursprünglichen Standort zu sehen sind. Etwa 500 Jahre später wurde die Stadt an ihren heutigen Platz verlegt, woraus der Name Neuenstadt entstand.
Der Name der Stadt erinnert daran, dass sie im 16. Jahrhundert als neue Siedlung gegründet wurde, nachdem der ursprüngliche Ort aufgegeben worden war. In der Altstadt prägen Fachwerkhäuser mit sichtbaren Holzbalken das Straßenbild und zeigen, wie die Bauweise über Jahrhunderte erhalten geblieben ist.
Die Stadt ist per Zug, Auto oder Fahrrad gut erreichbar, und ein Besucherbüro im alten Kegelbahngebäude stellt Informationen und Broschüren bereit. Entlang des Kochers und durch die umliegende Landschaft verlaufen Wander- und Radwege, die für die meisten Besucher gut zu bewältigen sind.
Im Stadtpark steht ein Denkmal für eine Linde, die im Jahr 1945 vom Blitz getroffen wurde und durch fast 100 Steinsäulen mit Wappen erinnert wird. Eine literarische Verbindung besteht zu Eduard Mörike, der den Ort 1834 in einem Gedicht erwähnte, was den Mörikeweg als Wanderroute für Literaturfreunde entstehen ließ.
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