Bahnbetriebswerk Rosenheim, Eisenbahnwartungsanlage in Rosenheim, Deutschland.
Das Bahnbetriebswerk Rosenheim ist eine Eisenbahnanlage mit mehreren Gebäuden, die sich über ein großes Industriegelände erstreckt. Der Hauptbau ist eine längliche Lokomotivwerkstatt mit fünf Gleisen, ergänzt durch ein Verwaltungsgebäude und eine zweispurige Wagenwerkstatt.
Das Werk entstand 1857 mit der Fertigstellung der Maximiliansbahn, die München mit Kufstein verband. Über hundert Jahre hinweg behielt es seinen Betrieb, bis die Aktivitäten 1989 nach Mühldorf am Inn verlagert wurden.
Das Betriebswerk war lange Zeit der größte Arbeitgeber in Rosenheim und beschäftigte hunderte von Fachleuten, die Loks und Wagen instand hielten. Der Komplex prägte das tägliche Leben und das Gesicht der Stadt als Eisenbahnzentrum.
Die Gebäude können von der Straße Brünnsteinstraße aus beobachtet werden, aber der Zutritt zu den Häusern und nördlichen Bereichen ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Eine Außenbetrachtung gibt den besten Eindruck von der historischen Anlage.
Auf dem Gelände stand eine große Drehscheibe mit 26 Metern Durchmesser, mit der Loks gewendet wurden. Diese Drehscheibe war bis zu ihrer Demontage im Jahr 2005 in Betrieb und zeigt die technische Raffinesse der damaligen Eisenbahnanlage.
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