Lichtenrade, Wohngebiet in Tempelhof-Schöneberg, Deutschland.
Lichtenrade ist ein Wohnbezirk im südlichen Berlin mit einer Mischung aus Wohnstraßen, grünen Flächen und noch vorhandenen Feldern. Das Gebiet bietet eine ruhigere Atmosphäre im Vergleich zu den zentraleren Teilen Berlins.
Das Gebiet wurde erstmals 1375 als Lichtenrode erwähnt und war lange Zeit eine unabhängige preußische Gemeinde. Durch die Gründung Groß-Berlins 1920 wurde es offiziell in die Stadt eingegliedert.
Die Dorfkirche und das ehemalige Malzhaus prägen das Bild dieses Bezirks und erinnern an seine Wurzeln in Landwirtschaft und Handwerk. Wer durch die Straßen geht, kann noch heute diese historischen Bauten entdecken, die zeigen, wie Menschen hier früher lebten und arbeiteten.
Die S-Bahn-Linie S2 bedient das Gebiet durch zwei Bahnhöfe und verbindet es mit dem Zentrum Berlins. Besucher finden hier auch mehrere Buslinien, die verschiedene Teile des Bezirks erschließen.
Während des Kalten Krieges lag das Gebiet an der westlichen Peripherie Berlins direkt an der Grenze zur DDR. Die Berliner Mauer trennte diesen Bezirk von dem benachbarten ostdeutschen Gebiet ab.
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