Christus- und Garnisonkirche, Neugotische Kirche in Wilhelmshaven, Deutschland.
Die Christus- und Garnisonkirche ist ein neugotisches Gebäude mit rotem Backsteinmauerwerk und einem 55 Meter hohen Turm über der Vierung, der das Stadtbild prägt. Die Spitzbögen und die detaillierte Fassade zeigen typische Merkmale des Stil, der im 19. Jahrhundert modern war.
Das Gebäude entstand zwischen 1869 und 1872 unter dem Namen Elisabethkirche und war eine Stiftung für die wachsende Marinegemeinde der Zeit. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde es wiedereröffnet und erhielt seinen heutigen Namen.
Die Innenausstattung zeigt Gedenktafeln und Flaggen der kaiserlichen Kriegsmarine, die an Seeleute erinnern, die hier Abschied nahmen. Diese Zeichen prägen das Gesicht der Kirche bis heute.
Die Kirche steht in zentraler Lage am Kirchplatz 1 und ist leicht zu Fuß vom Bahnhof zu erreichen. Besucher können hier ruhig die Außenfassade betrachten und sich Zeit nehmen, um die Architektur von verschiedenen Blickwinkeln zu studieren.
Der Gründungsurkunde von 1869 enthält die offizielle Benennung der Stadt Wilhelmshaven durch König Wilhelm I., was dieses Gebäude zu einem symbolischen Ort für die Entstehung der Stadt macht. Wenige wissen, dass dieser Moment der Stadtgeschichte in diesem Kirchendokument festgehalten ist.
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