Markuskirche, Barockkirche in Hohenhameln, Deutschland.
Die Markuskirche ist eine barocke Kirche in Hohenhameln mit einem beeindruckenden Kuppeldach, das von acht Seiten gekrönt wird. Das Bauwerk zeigt die typischen Merkmale des Barocks mit einem durchdachten Grundriss und sorgfältig gestalteten Ecken im Altarbereich.
Das Gebäude entstand 1710 unter der Leitung von Baron Georg Christoph von Hammerstein, der sich von seinen Reisen durch Italien inspirieren ließ. Diese europäischen Einflüsse spiegeln sich in der Architektur wider und prägen das Aussehen bis heute.
Die Innenräume zeigen Grabplatten der Familien Saldern und Hammerstein, die bis heute an ihrer Geschichte erinnern. Diese Denkmäler prägen das Erscheinungsbild des Kirchenraums und erzählen von den Menschen, die diesen Ort über Generationen hinweg geprägt haben.
Die Kirche fungiert als aktiver Versammlungsort mit einer gut erhaltenen Orgel, die 1960 eingebaut wurde und regelmäßig für Konzerte genutzt wird. Besucher sollten die Öffnungszeiten vorab prüfen, da der Zugang je nach religiösen Veranstaltungen variieren kann.
Das Gebäude folgt einem ungewöhnlichen griechischen Kreuzgrundriss mit achteckig abgeschrägten Ecken im Altarbereich, was ihm lokal den Spitznamen Kleine Peterskirche eingebracht hat. Diese architektoniische Besonderheit unterscheidet sich deutlich von typischen barocken Kirchengrundrissen und macht das Gebäude erkennbar.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.