Rosentalviadukt, Eisenbahnviadukt in Friedberg, Deutschland
Der Rosentalviadukt erstreckt sich über 275 Meter durch das Usa-Flusstal und besteht aus 24 monumentalen Bögen aus rotem Sandstein mit polygonalen Pfeilern. Die Struktur steht 16 Meter hoch und prägt mit ihrer Größe das Landschaftsbild zwischen Friedberg und Bad Nauheim.
Der Viadukt wurde zwischen 1847 und 1850 als Teil der Eisenbahnlinie Main-Weser errichtet und diente lange Zeit als Verkehrsachse. 1982 übernahm eine parallele Betonbrücke seine Funktion und das Bauwerk wurde stillgelegt.
Die Konstruktion orientiert sich an römischen Aquädukten und zeigt dekorative Gesimsbänder sowie symmetrische Anordnungen. Diese architektonischen Merkmale waren für Bauwerke dieser Zeit charakteristisch und machen den Viadukt zu einem besonderen Beispiel lokaler Handwerkskunst.
Der Viadukt ist von außen frei zugänglich und kann von Wanderwegen aus besichtigt werden, die das Tal durchqueren. Besucher sollten auf stabiles Schuhwerk achten, da die Wege rund um das Bauwerk uneben sein können.
Die Struktur erhielt den Spitznamen '24 Hallen' wegen ihrer Abfolge von zwei Dutzend Bögen, die in drei unterschiedliche Gruppen unterteilt sind. Dieser Name spiegelt die visuelle Rhythmik wider, die Besucher beim Gehen unter dem Bauwerk wahrnehmen.
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