Dreieichenhain, Mittelalterlicher Stadtteil in Dreieich, Deutschland.
Dreieichenhain ist ein Stadtteil von Dreieich in Hessen, der für seine gut erhaltenen Fachwerkhäuser, mittelalterlichen Stadttore und die Ruinen der Burg Hayn bekannt ist. Zwei historische Tore markieren die Eingänge zur alten Ortsanlage, die von engen Gassen und Steinhäusern geprägt wird.
Der Ort entstand im 12. Jahrhundert rund um eine Burg, die von den Herren von Hagen erbaut wurde, und wuchs zu einem befestigten Siedlungszentrum in der Region heran. Nach dem Aussterben dieser Adelslinie wechselte er mehrfach den Besitzer, bevor er Teil des Territoriums der Grafen von Isenburg wurde.
Jedes Jahr verwandeln sich die Ruinen der Burg Hayn in eine Freiluftbühne für die Burgfestspiele, ein Theaterfestival, das Besucher aus der ganzen Region anzieht. Die Aufführungen finden auf dem alten Burggelände statt, wo das Publikum unter freiem Himmel sitzt und die mittelalterlichen Mauern als Kulisse dienen.
Der Ort ist mit dem Regionalzug ab Frankfurt gut erreichbar, und von der Haltestelle aus ist der historische Ortskern zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar. Ein Besuch lohnt sich besonders dann, wenn man genug Zeit einplant, um die engen Gassen in Ruhe zu erkunden und die Burgruine zu besichtigen.
Die Fahrgasse, die Hauptgasse des Ortes, verläuft genau auf dem 50. Breitengrad und ist Teil einer nationalen Route, die mehrere Fachwerkdörfer miteinander verbindet. Wer die Gasse von einem Tor zum anderen durchquert, legt also buchstäblich einen Abschnitt dieser überregionalen Route zurück.
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