Burgruine Schellenburg, Mittelalterliche Burgruine in Lenggries, Deutschland
Die Ruine Schellenburg ist eine Burganlage auf einem 750 Meter hohen Felssporn uber dem Isar-Tal in Lenggries. Erhalten geblieben sind eine etwa 2 Meter lange Grundungsmauer und verstreute Steinfragmente, die von der ursprunglichen Struktur berichten.
Die Schellenburg wurde im 12. Jahrhundert von den Herren von Schellenberg erbaut und diente der Kontrolle des Isar-Tals. Um 1300 wurde die Anlage vom Kloster Tegernsee ubernommen und spater als Neuburg bezeichnet.
Der Name Schellenburg stammt aus dem Mittelalter und weist auf die strategische Rolle der Festung hin. Der Ort wurde von den Bewohnern der Region als wichtiger Kontrollpunkt wahrgenommen und in lokalen Überlieferungen erwähnt.
Der Ort liegt nordwestlich der Wegscheid-Kapelle und erfordert Vorsicht bei der Navigation, da es keine ausgebauten Wege gibt. Das Gelande ist steil und kann besonders nach Regen rutschig sein.
Nach 1300 wurde die Anlage als Neuburg bekannt und diente bis zum spaten 16. Jahrhundert als Sitz eines lokalen Richters. Diese Umbenennung und verlangerte Nutzung zeigt, wie die Bedeutung des Ortes sich wandelte, obwohl die physische Struktur alterte.
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