Hubertuskapelle, Architektonisches Erbe Kapelle im Ebersberger Forst, Deutschland.
Die Hubertuskapelle ist ein kleines Gotteshaus im Ebersberger Forst zwischen Ebersberg und Schwaberwegen in Oberbayern. Das Gebäude besticht durch sein rotes Dachziegel und einen zierlichen Turm; sein Inneres zeigt einen roten Marmor-Altar, gotische Spitzbögen und ein Eisengitter, das den Altarraum vom Eingangsbereich trennt.
Das Gebäude wurde 1859 vom Forstmeister Kühner errichtet, doch es gibt Aufzeichnungen, die bereits 1783 einen Vorgängerbau erwähnen. Die Kapelle markiert damit über zwei Jahrhunderte religiöse Präsenz an diesem Waldweg.
Die Kapelle ist dem heiligen Hubertus gewidmet, dem Schutzpatron der Jäger, und zieht daher Menschen an, die mit Wald und Jagd verbunden sind. Der Name und die religiöse Ausrichtung spiegeln die lange Verbindung zwischen dem Forst und seiner Bevölkerung wider.
Die Kapelle steht direkt an der Staatsstraße 2080 und ist von der Straße aus leicht zu sehen. Im Winter schützen Holzbarrieren die kleine Kapelle vor Verkehrslärm und Spritzwasser.
Lokale Geschichten berichten von der Weißen Dame des Ebersberger Waldes, einer Gestalt, die Fahrern in der Nähe der Kapelle erscheinen soll. Diese Legende hat Inspiration für Fernsehproduktionen und Filme gegeben.
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