Dominikanerkloster St. Johannis, Dominikanerkloster in Barmbek-Süd, Hamburg, Deutschland.
Das Dominikanerkloster St. Johannis ist ein Klostergebäude in Hamburg-Nord mit einer kreisförmigen Struktur aus drei Geschossen, dessen Räume alle auf einen inneren Hof ausgerichtet sind. Das Innere funktioniert als Klostergarten und bildet das Zentrum des täglichen Lebens im Kloster.
Das Kloster wurde 1236 in der Nähe des heutigen Rathausmarktes gegründet und durchlebte mehrere Umzüge, bis es sich 1966 an seinem derzeitigen Standort zwischen Weidestrasse und Elsastrasse niederließ. Jeder Umzug spiegelte die wechselnde Lage der Stadt Hamburg und die sich ändernden Bedürfnisse der dominikanischen Gemeinschaft wider.
Die Kapelle des Klosters zeigt moderne Kunstwerke, darunter einen Altar von Rudolf Krüger und Gemälde von Johann Christoph Achert, die den heiligen Dominikus und die heilige Katharina von Siena darstellen. Diese Werke schaffen einen zeitgenössischen Kontext für das Gebet und die Verehrung im Inneren des Klosters.
Das Gelände kann von außen besichtigt werden, doch der Zugang zu den inneren Bereichen ist begrenzt, da es sich um eine aktive Klostergemeinschaft handelt. Besucher sollten die Kapelle zu den angekündigten Öffnungszeiten aufsuchen und respektvolle Kleidung tragen.
Das Gebäude wurde um einen tiefen Bunker herum konstruiert, der nicht verändert werden konnte und daher unter der modernen Architektur verborgen bleibt. Diese verborgene Kriegsreliquie prägt die gesamte innere Geometrie des Klostergebäudes.
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