Burg Calvörde, Mittelalterliche Festung in Calvörde, Deutschland
Calvörde Castle ist eine mittelalterliche Burganlage in Calvörde, im nördlichen Sachsen-Anhalt, die von Armen der Ohre umgeben ist. Die Anlage besteht aus einem kreisförmigen Oberhof mit einem dreigeschossigen Palas, einem gotischen Treppenturm, Wohngebäuden und mehreren Wirtschaftsbauten innerhalb der Befestigungsmauern.
Die Burg entstand im späten 13. Jahrhundert als strategischer Stützpunkt im Grenzgebiet zwischen Brandenburg, Magdeburg und Braunschweig. Im frühen 17. Jahrhundert wählte Herzog Joachim Karl die Anlage zu seiner Residenz, was den Aufstieg der darunter liegenden Marktstadt nachhaltig förderte.
Der Name Calvörde leitet sich von der Lage der Burg an einer Furt der Ohre ab. Die roten Backsteinbauten sind von außen gut sichtbar und geben der Anlage ein markantes Erscheinungsbild, das sich deutlich von den umliegenden Fachwerkbauten der Stadt abhebt.
Das Gelände ist uneben, und einige Passagen verlaufen durch enge historische Tore, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird. In den wärmeren Monaten sind Außenbereiche und Backsteindetails am besten zugänglich und sichtbar.
Ein Turm der Anlage trägt den niederdeutschen Namen 'de rode Hinrik', was so viel wie 'der rote Heinrich' bedeutet und auf die rote Backsteinfarbe des Gebäudes anspielt. Dieser Turm diente nicht nur zur Verteidigung, sondern bot auch Wohnraum für den Kommandanten der Wache.
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