Neckartalviadukt Untertürkheim, Betonviadukt in Untertürkheim, Deutschland
Der Neckartalviadukt ist eine große Betonbrücke in Stuttgart-Untertürkheim, die das Neckartal mit ihrer Länge von etwa 1.400 Metern überspannt. Die Struktur besteht aus mehreren Brückenabschnitten mit einer Fahrbahbreite von etwa 31,5 Metern und nutzt Stahlkastenträger für die Konstruktion.
Die Idee für eine Verbindung über das Neckartal entstand bereits in den 1930er Jahren, aber erst 1986 begannen die tatsächlichen Bauarbeiten nach Jahrzehnten der Verzögerung. Das Projekt nutzte moderne Bautechniken wie Fertigteilkonstruktion und Schrittweisenverfahren, die in den 1980ern Standard waren.
Die Brücke ist Teil des Stuttgarter Verkehrssystems und verbindet täglich Pendler und Lieferverkehr über das Neckartal. Sie prägt das Landschaftsbild durch ihre moderne Konstruktion und ist für viele Bewohner ein vertrauter Anblick beim Autofahren.
Die Brücke trägt täglich etwa 80.000 Fahrzeuge auf der Bundesstraße B-14 und ist meist von Pendlerverkehr geprägt, besonders in den Morgen- und Abendstunden. Es empfiehlt sich, diese Zeiten zu meiden, wenn man die Straße überqueren möchte und Verzögerungen vermeiden will.
Der Beton der Brücke hat eine rötliche Färbung, die durch die Zugabe von Ölschiefer-Rückständen aus der Rohrbach-Zementfabrik in Dotternhausen entstand. Diese spezielle Zusammensetzung macht das Bauwerk farblich ungewöhnlich für große Infrastrukturprojekte in der Region.
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