Thomaskirchhof 22, Kulturdenkmal und Bankgebäude in Leipzig, Deutschland.
Das Gebäude in der Thomaskirchhof 22 ist ein dreiteiliger Bau mit verziertem Dekor, das die Leipziger Altstadt prägt. Es zeigt ornamentale Eckpilaster, gedrungene Türmchen und einen gekrönten Turmbau über dem zentralen Giebel, der die Struktur optisch dominiert.
Das Haus wurde zwischen 1902 und 1904 als Warenhaus fur Damenbekleidung errichtet. Es erfuhr danach mehrere Nutzungswechsel durch Industrie und Handel, bevor es in den 1990er Jahren zur Bank wurde.
Die Eingangsfassade zeigt zwei restaurierte allegorische Reliefs, die Hochmut und Überfluss darstellen und während des Zweiten Weltkriegs aus Metallsammlungen entfernt worden waren. Diese Darstellungen prägen bis heute das Erscheinungsbild des Hauses und erzählen von seinen früheren Besitzern.
Der Zugang zum Gebäude ist von der Straße aus einsehbar und der Eingang ist klar erkennbar. Besucher sollten Öffnungszeiten prüfen, da die Bank von Montag bis Freitag reguläre Dienste anbietet.
Das Gebäude war zeitweise Verwaltungssitz für ein großes deutsches Chemieunternehmen in den 1930er Jahren. Diese Phase prägte die Funktion des Hauses für mehrere Jahrzehnte unter neuen Namen bis zur heutigen Nutzung.
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