Frederiks Hospital, Lehrkrankenhaus in Kopenhagen, Dänemark
Frederiks Hospital ist ein Lehrgebäude in Kopenhagen, das zwischen 1752 und 1757 an der Bredgade Straße nach Entwürfen von Nicolai Eigtved und Lauritz de Thurah erbaut wurde. Das Gebäude zeigt Merkmale beider Architekten und prägt mit seiner klassizistischen Fassade das Erscheinungsbild der Frederiksstaden.
Der König Frederik V. gründete das Krankenhaus und finanzierte es mit Mitteln aus dem norwegischen Postwesen, wobei es am 31. März 1757 eröffnet wurde. Dies war Dänemarks erste moderne Krankenhausfazilität ihrer Zeit.
Das Gebäude wurde nach 1910 zum Dänischen Museum für Kunst und Design umgewandelt und behielt damit seine Rolle als Bildungseinrichtung. Besucher können heute sehen, wie die Räume für Kunstausstellungen genutzt werden, während die ursprüngliche Funktion in der Architektur noch erkennbar ist.
Das Gebäude ist durch Kopenhagens öffentliche Verkehrsmittel gut erreichbar und liegt in zentraler Lage mit anderen kulturellen Attraktionen in der Nähe. Die Umgebung bietet einfache Wege zum Erkunden und andere Orte sind fußläufig entfernt.
Etwa zwei Drittel aller Patienten erhielten kostenlose Behandlung, was das Krankenhaus zu einem Vorreiter in der medizinischen Versorgung für Bedürftige machte. Diese Praxis war für die Zeit ungewöhnlich und prägte die Institution von Anfang an.
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