Knippelsbro, Klappbrücke im Innenhafen, Kopenhagen, Dänemark.
Die Knippelsbro ist eine Hubbrücke von 115 Metern Länge, die seit 1937 das Kopenhagener Hafenbecken überquert und das Netzwerk der zentralen Verkehrswege der Stadt prägt. Die Brücke arbeitet als Drehkonstruktion mit Gewichten und ermöglicht Schiffe und Fahrzeugen, den gleichen Raum zu nutzen.
Die Brücke wurde 1937 eröffnet und ersetzte mehrere ältere Versionen, von denen die erste 1620 unter Christian IV. gebaut worden war. Der Ort war immer ein wichtiger Übergang für den Handel und die Bewegung zwischen Stadt und Hafen.
Die Brücke verbindet zwei Teile Kopenhagens, die sich historisch sehr unterschieden haben, und die Menschen gehen über sie, um zwischen dem offiziellen Schlossholmen und dem früheren Hafenviertel Christianshavn zu wechseln. Der Name stammt von einem Brückenwärter aus dem 17. Jahrhundert und zeigt, wie wichtig einzelne Menschen für die lokale Geschichte waren.
Die Brücke lässt sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder als Autofahrer nutzen und man sollte damit rechnen, dass sie manchmal für Schiffe hochgefahren wird. Wer Zeit hat, kann in den Cafés in der Nähe warten oder sich die Umgebung ansehen, während das Hafen-Verkehrssystem funktioniert.
Der Name der Brücke stammt von Hans Knip, einem Brückenwärter, der 1641 ernannt wurde, obwohl der Ort viel älter ist. Dass die Brücke nach einer einzelnen Person benannt wurde, ist eine Erinnerung daran, wie kleine Rollen in der Stadtgeschichte oft größer werden, als man denkt.
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