Larsens Plads, Hafenpromenade in Kopenhagen, Dänemark
Larsens Plads ist eine Uferpromenade, die sich entlang der Kopenhagener Hafenbuchten vom Nyhavn-Kanal bis zur Nordre Toldbod erstreckt. Der Bereich umfasst Grünflächen, Gehwege und mehrere Kunstinstallationen direkt am Wasser.
Das Gelände war ursprünglich ein Holzlagerplatz ab 1719, wurde 1802 unter Lars Larsen zur Schiffswerft und entwickelte sich dann zu einem wichtigen Hafen für Transatlantikverbindungen. Diese industrielle Nutzung prägte den Ort über zwei Jahrhunderte.
Der Platz trägt den Namen des Schiffbauers Lars Larsen, dessen Werft hier lange tätig war und das Gesicht des Ortes prägte. Heute erinnern Kunstwerke wie eine Kopie von Michelangelos David an diese maritime Vergangenheit.
Der Platz liegt in der Nähe von Amalienborg-Palast und ist gut von mehreren Seiten zu erreichen. Entlang der Promenade gibt es Restaurants mit Hafenblick und ausreichend Platz zum Spazieren.
Von 1879 bis 1935 diente das Gelände als Abfahrtsort für skandinavische Auswanderer, die per Schiff nach Amerika reisten. Diese Zeit als Emigrantenterminal machte es zu einem Ort großer Hoffnungen und Abschiede.
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