Sankt Anna Rotunda, Ehemalige Renaissancekirche in Kopenhagen, Dänemark.
Die Sankt Anna Rotunda war eine ehemalige Renaissancekirche mit einem zwolfseitigen Grundriss und einem quadratischen Turm. Das Gebaude hatte einen Durchmesser von 63 Metern und Wande mit einer Hohe von etwa 25,5 Ellen.
Der Bau begann 1640 unter Konig Christian IV, musste aber 1643 aufgrund von Finanzierungsproblemen durch den Torstensson-Krieg unterbrochen werden. Das Projekt wurde nie wieder aufgenommen.
Die Kirche war nach der Heiligen Anna benannt und wurde von Einheimischen mit verschiedenen Namen bezeichnet, darunter Bådsmandskirken und Rundekirke, bevor sie 1641 ihren offiziellen Namen erhielt. Diese Namen spiegeln wider, wie unterschiedliche Gruppen das Gebäude im täglichen Leben wahrnahmen und nannten.
Der Ort dieser ehemaligen Kirche befindet sich heute am Standort des Gefion Gymnasiums und des Geocenter Danmark in Kopenhagens Kommune. Das ehemalige Grundstuck ist nun mit modernen Gebauden bebaut.
Im Inneren waren achtundvierzig Saulen in konzentrischen Kreisen angeordnet, die Gewoelbe mit einem amphitheaterahnlichen Aufbau stutzten. Dieses ungewoehnliche Design mit erhoehtem Boden schuf einen besonderen Raum unter der Kuppel.
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