Hørbygaard, Herrenhaus in Tuse Næs, Dänemark.
Das Hørbygaard ist ein Herrenhaus in der Region Tuse Næs und umfasst ein großes Anwesen mit einem Hauptgebäude und einem Nordflügel, der 1900 hinzugefügt wurde. Das Gelände erstreckt sich über landwirtschaftliche Flächen und zeigt typische Merkmale eines dänischen Gutshofes mit mehrstöckigen Steinbauten.
Das Anwesen geht auf das Jahr 1314 zurück, als es in den Besitz der Familie Tuesen überging und mehrere Generationen unter ihrer Verwaltung stand. Im Jahr 1692 erhielt Admiral Henrik Span das Gut vom König Christian V, was zu bedeutenden Veränderungen in der Struktur und Nutzung des Gutes führte.
Das Herrenhaus zeigt traditionelle dänische Architektur durch handwerkliche Details und seine Verbindung zur Agrarlandschaft. Die Gebäude spiegeln Baustile wider, die über Generationen hinweg geprägt wurden und das ländliche Leben der Region dokumentieren.
Das Anwesen liegt etwa 80 Kilometer westlich von Kopenhagen und ist leicht zu erreichen für diejenigen, die sich für dänisches architektonisches Erbe interessieren. Besucher sollten sich auf landliche Bedingungen vorbereiten und planen, genügend Zeit für eine Erkundung des größeren Grundstücks einzuplanen.
Das Anwesen hatte eine wichtige Rolle in der dänischen Marinegeschichte, nachdem der Admiral es im späten 17. Jahrhundert übernahm und seine Verbindung zu den königlichen Docsanlagen etablierte. Diese nahe Beziehung zur Seekriegsmacht setzte es von anderen ländlichen Gütern der Zeit ab.
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