Lyngbyvejskvarteret, Wohnviertel in Østerbro, Dänemark.
Lyngbyvejskvarteret ist ein Wohnviertel in Østerbro mit etwa 323 Objekten, die zwischen 1906 und 1929 entstanden. Die Bauten umfassen Apartments, Villaapartments und Reihenhäuser mit unterschiedlichen Grundrissen und Funktionen.
Das Viertel wurde von Arbejdernes Byggeforening in 14 Etappen errichtet, als Lyngbyvej noch eine schmale Landstraße war. Diese schrittweise Entwicklung ermöglichte die Schaffung einer zusammenhängenden Wohnsiedlung auf einem einst ländlichen Gelände.
Die Straßen des Viertels sind nach dänischen Ärzten benannt, die sich für Sozialreformen und bessere Gesundheitsbedingungen einsetzten. Diese Namensgebung erzählt von den Werten, die beim Aufbau dieser Wohngegend wichtig waren.
Das Viertel ist fußläufig erreichbar und gut mit anderen Teilen Kopenhagens verbunden. Die Straßen sind übersichtlich angelegt, sodass man die verschiedenen Bereiche leicht zu Fuß erkunden kann.
Die Gebäude zeigen durchgehend den Nationalromantischen Baustil mit einheitlichen Fassaden, die sich aber durch zahlreiche individuelle Details unterscheiden. Diese Mischung aus Einheitlichkeit und subtiler Vielfalt macht das Viertel zu einem bemerkenswerten Beispiel für konsistente Stadtplanung.
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