Wikingerschiffsgräber von Salme, Archäologische Stätte in Salme, Estland
Die Salme-Schiffe sind zwei Wikingerschiffe aus dem 7. oder 8. Jahrhundert, die bei Straßenbauarbeiten ausgegraben wurden und jeweils etwa 11,5 Meter lang sind. Sie enthalten Kriegsausrüstung, menschliche Überreste und verschiedene Gegenstände des täglichen Lebens.
Diese Schiffe stammen aus der Zeit zwischen 700 und 800 nach Christus und sind die ältesten bekannten Segelschiffe der Ostseeregion. Sie zeigen, dass die Menschen dieser Zeit bereits fortgeschrittene Techniken zum Schiffbau und zur Navigation beherrschten.
Die Schiffe enthielten Überreste von Kriegern mit Schwertern, Spielsteinen und verzierten Bronzegriffverzierungen, die zeigen, wie Menschen dieser Zeit ihre Toten ehrten und welchen Platz Krieger in ihrer Gesellschaft einnahmen.
Der Ort ist während der Forschungsarbeit im Frühjahr zugänglich, wenn Archäologen Ausgrabungen durchführen und Holzproben untersuchen. Es ist ratsam, vorher Informationen über die aktuelle Ausgrabungssaison zu sammeln, da die Verfügbarkeit begrenzt sein kann.
Die Skelette zeigen Spuren von Kampfverletzungen, einschließlich eines Kriegers mit verwachsenen Halswirbeln, und in seinem Mund wurde ein Spielstein platziert. Diese Details deuten darauf hin, wie Bestattungsrituale die Geschichte der einzelnen Personen widerspiegelten.
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